Theater in Alme

Nach dem Theater ist vor dem Theater - Drehbücher neuer Stücke werden bereits gelesen...

Für die nächste Theateraufführung werden bereits Drehbücher gelesen...

 

  Fotos von "Ich seh Dich nicht, ich hör Dich nicht" in unserer Galerie...

Aufgeführte Theaterstücke von "Drüdchen" im Jahre 1987 bis "Ich seh Dich nicht, ich hör Dich nicht" 2025...

 

Theaterspielen hat in Alme eine lange Tradition. Wer erinnert sich an die vielen Theaterstücke, die bei "Brunen auf dem Saale" oder aber in der Schützenhalle vor und nach dem zweiten Weltkrieg von den verschiedenen Gruppen, sei es Kolpingsfamilie, Frauengemeinschaft, Schützenbruderschaften oder Musikverein, aufgeführt wurden. An dieser Theatertradition wollten Reinhard Schmidt und Caspar Lahme anknüpfen, als sie 1987 die Theatergruppe der Almer Schützenbruderschaften ins Leben riefen. Waren in der Vergangenheit die Theaterstücke und Singspiele in Hochdeutsch, so wurde jetzt besonderer Wert auf die Pflege und den Erhalt underer schönen plattdeutschen Mundart gelegt. Was lag da näher als mit "Drüdchen" einem Theaterstück, das vor über 40 Jahren von dem Briloner Rektor Jacob Brauer in Briloner Platt geschrieben wurde, zu beginnen. In Almer Platt übertragen und mit örtlichen Begebenheit ausgeschmückt, spielt die Handlung zur Kaiserzeit in Alme. Da wurden Erinnerungen wach oder von den Eltern Erzähltes wurde auf der Bühne Wirklichkeit.

Erfreutes Erinnern  "Jau sai wur dät aik, dät is mey doch tatsäcklech öit der Kunne wossen" und interessiertes Nachfragen der Jüngeren "Oma war das tatsächlich so?" war nach den Aufführungen häufig zu vernehmen. Mit Gisbert Schlüter, Josef Rustemeier, Käthe Pingel und Elly Koßmann konnten perfekte Plattsprecher gewonnen werden. Doch auch die jungen "hochdeutschen" Akteure lernten mit großem Eifer die Almer Mundart schneller als erwartet. Mit drei ausverkauften Vorstellungen wurden die Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern deutlich übertroffen.

Nach diesem ersten Anfangserfolge war klar, es wird weiter gespielt. Inzwischen sind über 30 Jahre vergangen und einige Theaterstücke sind über die Bühne gegangen. Ob es , "De Vuhlschneyder", "De Verdräggete Verwandskop", "De Liboribröit" oder all die anderen Aufführungen waren, immer wieder erfreut die Theatertruppe ihre Zuschauer mit unserem schönen Almer Platt.

Im Jahre 2010 übernimmt Markus Pingel die Spielleitung der Theatergruppe von Reinhard Schmidt und mit ihm werden tiefgreifende Änderungen vorgenommen. So werden jetzt Stücke in Hochdeutsch gespielt. Die erfolgreichen Aufführungen von "Heiratsschwindler?" und ganz besonders die Komödie "Arthur in anderen Umständen" 2016 zeigt, daß es ein Schritt in die richtige Richtung war. Für die nächste Theateraufführung werden bereits Drehbücher gelesen, denn alle Beteiligten sind sich einig, in Alme wird auch weiterhin Theater gespielt...

...es ist doch so schön

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